Yes - E-Learning is great, ...but!

Warum sollten Sie E-Learning anbieten? Welche Vorteile bietet Ihnen die Onlinelehre, und welche Formen von E-Learning gibt es überhaupt?

Drücken Sie die "F11" Taste für Fullscreen Darstellung


Navigieren Sie mit den Pfeilen rechts unten oder dem Mouse-Rad.

Was ist denn überhaupt E-Learning?

Eine gute Frage! Der Begriff setzt sich aus "E" für elektronisch und "Learning" also Lernen zusammen. Damit ist das Dilemma ausreichend beschrieben, denn das eine ist die Welt der Technik und das andere ein menschlicher Vorgang, der des Lernen.

Im Grunde muss der Begriff erweitert werden, um der Realität gerecht zu werden, denn es geht um technisch unterstütztes Lernen. Und damit ist die Technik ausreichend in die Schranken gewiesen. Sie ist ein Werkzeug, dass es einzusetzen gilt - nicht mehr aber auch nicht weniger.

 

Praxis statt Dogma - Weil's "E" hilft!

Ein Beispiel: Sie geben Seminare und verschicken an die Teilnehmer/innen E-Mails mit vor- und nachbereitenden Informationen per E-Mail. Sie verabreden sich mit der Gruppe zu einem Skype Chat im Anschluss an die Präsenz und eröffnen eine langfristige Whatsapp-Gruppe für das Lernthema.

Willkommen im E-Learning!

Noch einmal: Die Medien sind das Werkzeug, um einen Zweck zu erfüllen. Sicherlich wachsen mit der Anzahl der Kurse und Teilnehmer die Ansprüche an die Technik und an Automatismen. Lernplattformen und andere Tools treten dann automatisch in den Fokus.

 

1. Die Online-Didaktik ...

.... als Teilgebiet der Didaktik befasst sich mit der Funktion und dem Einsatz des Internets in Lehr- und Lernprozessen.

Sie untersucht, welche Einsatzformen für diese Lernumgebungen besonders geeignet sind und wie sie gestaltet und verwendet werden können, um Lernvorgänge anzuregen und Lernziele zu erreichen.

Navigieren Sie mit den Pfeilen nach unten, um mehr zur Online Didaktik zu erfahren.

Fundierte Planung ist das A & O

E-Learning ist kein Selbstzweck. Finden Sie gute Gründe für Ihr Projekt, unterhalten Sie sich mit Ihrer Zielguppe, lassen Sie sich beraten.

Recherchieren Sie, welche grundsätzlichen mediendidaktischen Modelle es gibt, welche technischen Lösungen für das E-Learning und entwerfen Sie dann ein erstes, persönliches Konzept.

Diese Fragen sollten Sie beantworten

Nehmen Sie die nachfolgenden Fragen als Basis für eine erste Ausarbeitung Ihres Konzepts.

  • Wer lernt wann, wo und mit welcher Motivation?    
  • Wie lang sollen die einzelnen Lerneinheiten sein?
  • Welche Lernziele sollen erreicht werden?   
  • Welche Medien und Inhalte möchten Sie einsetzen?    
  • Welches Betreuungskonzept gibt es für die Lerner?    
  • Wie möchten Sie den Erfolg /die Ergebnisse messen? 

Der Testballon - Betriebsblindheit aufdecken und vermeiden

Um sicher zu gehen, ob Ihr Konzept ankommt, können Sie einen Testballon starten, einen Kurs, der alle Elemente Ihres Konzeptes enthält.

Diesen Testballon können Sie gemeinsam mit einer kleinen Gruppe besteigen, um zu erfahren, ob Ihr Konzept Lücken hat oder es schon früh Ansätze für Verbesserung gibt.

Reporting - Was kommt am Ende raus?

Was nützt Ihnen ein schönes Lernprogramm, wenn die Ergebnisse im Dunkeln bleiben? Überprüfen Sie den Erfolg Ihrer Maßnahme über...

  • Statistiken zur Nutzungsintesität (Seitenbesuche)
  • Testergebnisse und erreichte Zertifikate (Onlinereports)
  • Befragung der Teilnehmer (Telefonisch und per Formular)
  • Analyse zur Verbesserung der Schulungssituation

2. Verschiedene Formen des E-Learning

Wie wird E-Learning dem Lernenden konkret angeboten? Von automatisierten Selbstlernkursen bis hin zu Blended Learning gibt es verschiedene Szenarien für den Einsatz.


Navigieren Sie nach unten, um die verschiedene Formen und Methoden des E-Learning kennenzulernen.

Reine Selbstlernkurse -

mit oder ohne tutorielle Betreuung

Die Herausforderung bei reinen Onlinekursen ist, dass Ihre Teilnehmer autakt arbeiten. Daher ist es wichtig, dass der Ablauf klar ist, der Teilnehmer zu jedem Zeitpunkt weiß, was gefordert ist und was er tun muss. Ein tutorieller Ansprechpartner kann hier hilfreich sein.

Please. Don't make me think!

Mit Benachrichtungen und sukzessiven Freigaben können Sie den zeitlichen Ablauf stukturieren, begleiten und erklären.

Blended Learning -

Online und Offline clever kombinieren.

Sie bieten verschiedene Präsenzveranstaltungen an, möchten aber, dass die Teilnehmer zuhause am Thema weiter arbeiten können.

Der Vorteil von Blended Learning ist die Möglichkeit, mehr Wissen vermitteln zu können. Leistungsnachweise können dabei auch auf Basis von Aktivitäten in beiden Welten erbracht werden. Zertifikate bzw. die Lernerfolgsstatistik sind dann eben online abrufbar.

Prework - Fit für die Präsenz!

Sie haben nur einen Tag für Ihre Präsenzveranstaltung zur Verfügung? Sie möchten keine Zeit verlieren, weil Sie den Teilnehmern vor Ort erst einmal Basiswissen vermitteln müssen.

Eine Online-Einheiten kann helfen, damit die Teilnehmer mit gleichem Wissensstand starten. In Tests können diese überprüfen, ob sie für die Veranstaltung gerüstet sind. Bei Defiziten gibt es Verweise auf Informationsquellen.

Afterwork online -

Nach der Präsenz geht das Lernen weiter.

Es steht nur ein Tag für die Präsenzveranstaltung zur Verfügung. Sie haben aber eine Menge mehr an nützlichen Inhalte, die nicht an einem Tag zu vermitteln sind.

Diese können Sie in Online-Einheiten nach der Präsenz anbieten, damit die Teilnehmer ihren Wissensstand nach der Veranstaltung vertiefen können.

3. Tools und Methoden -

technische und didaktische Werkzeuge

Wir stellen Ihnen technische und pädagogische Werkzeuge des E-Learning vor.

Navigieren Sie nach unten, um die verschiedene technischen und didaktischen Werkzeuge des E-Learning kennenzulernen.

Technik: Lernplattformen -

LMS und LCMS

Lernplattformen, auch Learning Management System (LMS) oder Learning Content Management System (LCMS) genannt, sind Onlineplattformen, auf der Lerende und Lehrende verwaltet werden - wo Inhalte, Interaktionen und Tests in Form von Kursen sinnvoll miteinander kombiniert werden.

Sitative Freigaben von Kapiteln, also adaptive Elemente und die Verwaltung von Zertifikaten oder Lernergebnissen sind einige weitere Elemente, die Lernplattformen bieten.

Technik: E-Mails

Benachrichtigungen, Feedback und Lernbriefe

Ja, E-Learning ist auch, wenn Sie E-Mails verschicken. Aber nur dann, wenn Sie diese in ein Konzept einbinden und nicht nur streuen. Sie können Ihre Teilnehmer/innen vor und nach Veranstaltungen mit Informationen versorgen und für Rückfragen per Mail bereitstehen.

Interessant werden E-Mails, wenn diese im Rahmen einer E-Learning Plattform automatisiert verschickt werden  - zu bestimmten Zeitpunkten, bei Freigabe neuer Kapitel oder nach Bestehen von Tests.

Chats: Skype und Co. -

Wenn viele sich schreiben...

Chats gehören ebenfalls zu den synchronen Werkzeugen, da der Austausch zeitlich unmittelbar erfolgt. Sie können dazu Messenger wie Skype oder ähnliches nutzen oder auf eine Chatsoftware zurückgreifen, die in Ihrer Lernplattform integriert wird.

Webinare -

Bildschirm, Dokumente und Whiteboards teilen

Webinare gehören zu den synchronen Werkzeugen, da das Lernen zeitlich unmittelbar erfolgt. Webinar und Meeting-Software bietet die Möglichkeit, Dokumente zu teilen, sowie den Bildschirm des Präsentierenden, es gibt Whiteboards und neben der Verbindung über Audio auch häufig eine Übertragung der Webcam der Teilnehmer.

Wichtig: Die Moderation sollte gelernt werden. Der Berufsverband für Online-Bildung e.V. kann Ihnen unter anderem dabei helfen.

Diskussionsforen -

Diskussionen mit Zeitverzögerung

Foren gehören zu den asynchronen Werkzeugen, da der Austausch zeitlich versetzt erfolgt. Foren können dazu dienen, mit den Teilnehmern über das Lernthema in Austausch zu treten und die Erfahrungen und das Wissen der Teilnehmer zu nutzen.

User generated Content ist hier das Schlagwort. In Foren können auch Aufgaben gestellt und vom Trainer kommentiert werden.

Fazit - E-Learning bringt Vorteile.... aber....

... es müssen die richtigen Werkzeuge ausgewählt werden und es muss ein didaktisches Konzept geben. Wir können Ihnen helfen, die richtigen Werkzeuge und das passende Konzept zu finden.